Nur noch ein Jahr bis zum 11.11.11, wen's interessiert...
Den 10.10.10 habe ich nämlich irgendwie verschlafen ... und ich werde das nie wieder erleben können! Auch weil vielleicht schon am 12.12.12 die Welt untergeht.
Donnerstag, 11. November 2010
Samstag, 11. September 2010
11. Septemter 2010
Seit dem 11. September 2001 wurden 68825 Anschläge verübt bei denen 111517 Menschen ums Leben kamen bis heute.
Freitag, 20. August 2010
Hier steht nichts Wichtiges
Das ZDF Heute Journal hat es mir angetan, besonders in der Nachtausgabe. Nachdem ich ja schon versuchte, die wundersame und ebenso digitale Weltkarte im Hintergrund zu erklären, möchte ich mich nun Normen Odenthal widmen. Übrigens lenkte 97% der Besucher dieses Blogs Google hierher, eben um herauszufinden, wer diese Ländergrenzen gezogen haben könnte. Zurück zur Nachtausgabe.
Die Redaktion lässt Normen immer besonders schöne Formulierungen vortragen. Der zuständige Schreiberling beweist dabei stets einen Sinn für gesunden Humor. Aber Normen ist es, der daraus ein Grinsen formt. Selbstverständlich nicht zwischen seinen Wangen, denn genau das zeichnet ihn aus: Er trägt es vor als fände er es unangebracht und vielleicht sogar ein wenig kindisch. Immerhin moderiert er ein Nachrichtenmagazin.
Aber das gehört wohl alles zum Konzept.
Mehr zu sagen habe ich nicht.
Bis dahin, tschüss, tschüss.
Die Redaktion lässt Normen immer besonders schöne Formulierungen vortragen. Der zuständige Schreiberling beweist dabei stets einen Sinn für gesunden Humor. Aber Normen ist es, der daraus ein Grinsen formt. Selbstverständlich nicht zwischen seinen Wangen, denn genau das zeichnet ihn aus: Er trägt es vor als fände er es unangebracht und vielleicht sogar ein wenig kindisch. Immerhin moderiert er ein Nachrichtenmagazin.
Aber das gehört wohl alles zum Konzept.
Mehr zu sagen habe ich nicht.
Bis dahin, tschüss, tschüss.
Freitag, 9. Juli 2010
Eigentlich schade..
Eigentlich schade, dass unser Blog nicht mehr aktiv fortgesetzt wird und zu allem Unglück auch noch dieser dämliche Oscar-Beitrag als letztes Lebenszeichen die Eingangsseite beherrscht.
Zumindest damit ist jetzt Schluss.
Mit unserem Blog vielleicht noch nicht ganz: Sofern es etwas zu schreiben gibt und, besonders wichtig, Leute gibt, die es auch lesen möchten, könnte dieser Blog wieder mit ein wenig Leben gefüllt werden.
Wenn es tatsächlich Kommentare geben sollte, die sich wünschen, mehr von uns zu lesen, kann das ernsthaft in Betracht gezogen werden. Andernfalls bleibt es hier wohl auf ewig still. Bis Google uns löscht.
Zumindest damit ist jetzt Schluss.
Mit unserem Blog vielleicht noch nicht ganz: Sofern es etwas zu schreiben gibt und, besonders wichtig, Leute gibt, die es auch lesen möchten, könnte dieser Blog wieder mit ein wenig Leben gefüllt werden.
Wenn es tatsächlich Kommentare geben sollte, die sich wünschen, mehr von uns zu lesen, kann das ernsthaft in Betracht gezogen werden. Andernfalls bleibt es hier wohl auf ewig still. Bis Google uns löscht.
Montag, 8. März 2010
Das Grün bleibt grün!
Und die letzte Nachricht hatte wohl eher Twitterformat. Deswegen jetzt wieder mehr Buchstaben!
Der Oscar nervt - Furcht oder Verachtung?
Gemeint ist natürlich nicht Oscar Müller aus der Beckerstraße 123, sondern die Miniaturstatue, die uns jedes Jahr wertvolle Zeit raubt für einen völlig belanglosen Preis. Eigentlich sollte ich mich gar nicht damit beschäftigen und verhindern, dass andere während des Lesens auch noch darüber nachdenken, aber ich möchte die Zeit meiner Leser verschwenden.
Der meistgelesene Artikel auf zeit.de trägt heute den nüchternen Titel "Christoph Waltz gewinnt Oscar". Hat er übrigens auch. Sicherlich eine tolle Auszeichnung für ihn, aber der Oscar ist fast exklusiv für Filme, produziert in den USA. Übt aber auch hier eine erstaunliche Wirkung aus. Filme, die Oscars gewinnen, verkaufen sich im DVD Regal doppelt so gut. Der Werbespot kann, auch ohne direkt alle guten Szenen vorwegzunehmen, Qualität attestieren. Tatsächlich sind nahezu alle im Kino kommerziell erfolgreichsten Filme in den USA entstanden, auch jene, die sich hier größter Beliebtheit erfreuen, und spielen auch meist die Hälfte ihres Gewinns in den amerikanischen Kinos ein.
Der amerikanische Filmmarkt ist also ohne Zweifel marktbestimmend, aber auch scheu gegenüber Filmen aus anderen Regionen unserer Erde. Die USA exportiert also nicht nur seine Kultur, sondern auch seine massentaugliche Kulturkritik. Und wir nehmen alles dankend an, als Bereicherung, nicht als Verdrängung.
In Deutschland produzierte Filme sind meist günstiger und anders, ich möchte mir kein Urteil darüber bilden, ob besser oder schlechter, dazu bin ich zu wenig Filmkenner. Sie haben einfach einen kleineren Markt, finden in den USA oft keine Kinos, um vorgeführt zu werden. Daher sind sie meist weniger aufwändig, zumindest bei der Menge des investierten Geldes. Nur warum ist das so? Liegt es am Geld und dem verbundenen Risiko oder lässt sich der amerikanische Stil nicht kopieren? Dabei beschert dieser uns doch eine gewaltige Vielfalt.
Oder schützt sich der amerikanische Markt gar gegen Filme aus dem Ausland?
Ich weiß es nicht und werde es daher nicht beantworten können. Aber der Oscarpreis unterstützt natürlich diesen Vorwurf. Vielleicht ist er selbst auch Instrument zur Erhaltung der überlegenen Kultur. Für mich ist der Oscar längst ein Marketingpreis, wer die Konkurrenz ausschließt, fürchtet sie entweder oder achtet sie gar nicht erst. Die Motive sind eigentlich egal, denn nur in einer gesonderten Kategorie dürfen ausländische Filme antreten und zwar nur unter sich selbst. Alles nichts Neues, aber immer einer Erwähnung wert. Das Filme nicht zwangsläufig teuer sein müssen, um zumindest beim Oscar ausreichend Beachtung zu finden, hat "The Hurt Locker" gerade erst bewiesen. 11 Mio. USD hat der Film gekostet. Zum Vergleich Traumschiff Surprise hat 9 Mio. Euro, also rund 12 Mio. USD gekostet. Auch wenn man wohl gestehen muss, dass es sich dabei nicht um Oscarmaterial handelt, dafür ist schon das Genre ungeeignet.
Leider traut sich der Oscar nicht international zu werden, sondern nur international größte Beachtung zu finden. Eine Verantwortung, der die Preisverleihung nicht gerecht wird und daher wohl eigentlich Zeitverschwendung ist, wo sonst darf man sich nur mit den Siegern freuen, aber bloß nicht selbst gewinnen.
Der Oscar nervt - Furcht oder Verachtung?
Gemeint ist natürlich nicht Oscar Müller aus der Beckerstraße 123, sondern die Miniaturstatue, die uns jedes Jahr wertvolle Zeit raubt für einen völlig belanglosen Preis. Eigentlich sollte ich mich gar nicht damit beschäftigen und verhindern, dass andere während des Lesens auch noch darüber nachdenken, aber ich möchte die Zeit meiner Leser verschwenden.
Der meistgelesene Artikel auf zeit.de trägt heute den nüchternen Titel "Christoph Waltz gewinnt Oscar". Hat er übrigens auch. Sicherlich eine tolle Auszeichnung für ihn, aber der Oscar ist fast exklusiv für Filme, produziert in den USA. Übt aber auch hier eine erstaunliche Wirkung aus. Filme, die Oscars gewinnen, verkaufen sich im DVD Regal doppelt so gut. Der Werbespot kann, auch ohne direkt alle guten Szenen vorwegzunehmen, Qualität attestieren. Tatsächlich sind nahezu alle im Kino kommerziell erfolgreichsten Filme in den USA entstanden, auch jene, die sich hier größter Beliebtheit erfreuen, und spielen auch meist die Hälfte ihres Gewinns in den amerikanischen Kinos ein.
Der amerikanische Filmmarkt ist also ohne Zweifel marktbestimmend, aber auch scheu gegenüber Filmen aus anderen Regionen unserer Erde. Die USA exportiert also nicht nur seine Kultur, sondern auch seine massentaugliche Kulturkritik. Und wir nehmen alles dankend an, als Bereicherung, nicht als Verdrängung.
In Deutschland produzierte Filme sind meist günstiger und anders, ich möchte mir kein Urteil darüber bilden, ob besser oder schlechter, dazu bin ich zu wenig Filmkenner. Sie haben einfach einen kleineren Markt, finden in den USA oft keine Kinos, um vorgeführt zu werden. Daher sind sie meist weniger aufwändig, zumindest bei der Menge des investierten Geldes. Nur warum ist das so? Liegt es am Geld und dem verbundenen Risiko oder lässt sich der amerikanische Stil nicht kopieren? Dabei beschert dieser uns doch eine gewaltige Vielfalt.
Oder schützt sich der amerikanische Markt gar gegen Filme aus dem Ausland?
Ich weiß es nicht und werde es daher nicht beantworten können. Aber der Oscarpreis unterstützt natürlich diesen Vorwurf. Vielleicht ist er selbst auch Instrument zur Erhaltung der überlegenen Kultur. Für mich ist der Oscar längst ein Marketingpreis, wer die Konkurrenz ausschließt, fürchtet sie entweder oder achtet sie gar nicht erst. Die Motive sind eigentlich egal, denn nur in einer gesonderten Kategorie dürfen ausländische Filme antreten und zwar nur unter sich selbst. Alles nichts Neues, aber immer einer Erwähnung wert. Das Filme nicht zwangsläufig teuer sein müssen, um zumindest beim Oscar ausreichend Beachtung zu finden, hat "The Hurt Locker" gerade erst bewiesen. 11 Mio. USD hat der Film gekostet. Zum Vergleich Traumschiff Surprise hat 9 Mio. Euro, also rund 12 Mio. USD gekostet. Auch wenn man wohl gestehen muss, dass es sich dabei nicht um Oscarmaterial handelt, dafür ist schon das Genre ungeeignet.
Leider traut sich der Oscar nicht international zu werden, sondern nur international größte Beachtung zu finden. Eine Verantwortung, der die Preisverleihung nicht gerecht wird und daher wohl eigentlich Zeitverschwendung ist, wo sonst darf man sich nur mit den Siegern freuen, aber bloß nicht selbst gewinnen.
Freitag, 5. März 2010
Zu viel grün!
Wir leben und schreiben weiterhin nichts!
Mit einem Klick wirds größer!
Ich finde das allgegenwärtige Grün unseres Blogs nicht wirklich einladend, daher muss ein grau-braunes Farbgemetzel mit himmlischer Kunde her. So könnte es aussehen.
Mittwoch, 3. Februar 2010
Der Glaube an Technologie
Die letzte Viertelstunde von "Menschen bei Maischenberger" hat auch mich persönlich nachdenklich gemacht. Ich als völlig unreligiöser Mensch, zumindest glaube ich das noch von mir, muss mich doch vor dem Tod fürchten. Mich erwartet kein Himmel und gleichzeitig auch nicht die Hölle, ja auch nicht so schlecht. Der Tod bedeutet für mich, dass meine gesamte Existenz für beendet erklärt wird.
Nun gut, ist es für mich persönlich noch eindeutig zu früh mich damit zu beschäftigen, will ich trotzdem darüber ein paar Gedanken äußern. Ich kann Menschen gut verstehen, die ihren Körper leblos erhalten möchten. Ohne Gewissheit, dass sie jemals ins Leben zurückkehren dürfen, aber mit der Garantie für ihre Pläne jetzt belächelt zu werden. Was verlieren sie denn auch? Ein bisschen Geld. Gewinnen im Gegenzug aber die Chance auf ein zweites Leben. Auch eine Form des Glaubens, glaubt der eine an den Einzug in den Himmel, der andere fesselt sich verzweifelt an den Traum von 72 Jungfrauen und dieser eine glaubt eben an die Technologie. Legt sein finales Schicksal in die Hände der technologischen Zukunft, unglaubliches Vertrauen, sind wir doch jetzt schon besorgt um die Folgen der raschen, technologischen Entwicklung. Genforschung? Bloß nicht! Und bald sollen auch noch die Toten wieder leben.
Wie sieht überhaupt eine Gesellschaft aus, die nicht altert. Ich denke zunächst daran, immer arbeiten zu müssen. Aber wohl eher ein kleineres Problem, die gewaltige Produktivität einer solchen Gesellschaft könnte durchaus viele Urlaubstage verkraften. Es stirbt jedoch auch niemand. Wachsen Kinder dann noch normal auf? Vermutlich und sobald sie volljährig sind, machen sie erstmal Pause mit dem Altern. Und dann bekommen ihre Eltern nochmal Kinder, weils ja so schön war. Und sie vielleicht auch... Und dann entsteht doch eine sehr interessante Situation: Der Genpool erschöpft sich. Aber was beschäftigen uns Gene, längst gelöst. Dennoch sind die Familienstrukturen seltsam. Ich kann mir so eine Familie gar nicht vorstellen. Die Großeltern sind so alt wie ihre Enkel, dessen Enkel ebenfalls. Zu Weihnachten kommt der halbe Bezirk zu Besuch, die andere Hälfte ist bei Müllers eingeladen. Vermutlich zerfallen die Familien, vielleicht formen sich eher freundschaftliche Ersatzfamilien.
Aber zurück zum Jetzt: Wer sich einfriert, vertraut auch auf die Betreiber. Reichen 22000 Euro (so der bei Maischenberger genannte Preis einer Tiefkühllagerung des Körpers) überhaupt aus? Falls das Unternehmen pleite geht, wie sieht die Welt dann aus? Fördert man so eine Firma womöglich staatlich? Immerhin tötet man dann Menschen, die nur temporär für ihren Glauben tot sind, endgültig. Aber so eine Sicht in die Zukunft geht mir nun wirklich zu weit, auch völlig unwichtig, der Eingefrorene hat seine Entscheidung längst getroffen und wird, falls es daneben geht, sowieso nichts davon merken. Und wenn er dann aufwacht, es ihm nicht gefällt, kann er sich ja nochmal für die nächsten hundert Jahre zur Ruhe setzen. Oder immer noch den Weg zur Religion finden.
Übrigens werde ich demnächst auch eine Bank eröffnen, dort können Leute, die sich einfrieren lassen, Geld anlegen mit einem Zinssatz von 3% p.a., aber an dieses Geld kommen sie erst nachdem sie mindestens einmal gestorben sind. Nicht, dass ich zu Lebzeiten tatsächlich noch was zahlen müsste. Und wer weiß, vielleicht überlebt die Bank ja die nächsten Jahrhunderte und der Anleger wird Milliardär.
Es bleibt nur zu hoffen, dass man nicht schon in den nächsten 50 Jahren die nötigen Technologien ausgereift hat, dann wirds nämlich teuer.
Aber natürlich sind Leute, die sich einfrieren lassen, schlau genug, um dem Finanzwesen zu misstrauen. Eine Zukunftsprognose möchte ich aber noch machen: Auch Geld wird noch in der Zukunft wichtig sein. Und was verliert man schon? Es reichen schon 3000 Euro, um nach 200 Jahren Millionär zu sein. Natürlich nicht inflationsbereinigt, aber das steht sowieso kleingedruckt dabei.
Nun gut, ist es für mich persönlich noch eindeutig zu früh mich damit zu beschäftigen, will ich trotzdem darüber ein paar Gedanken äußern. Ich kann Menschen gut verstehen, die ihren Körper leblos erhalten möchten. Ohne Gewissheit, dass sie jemals ins Leben zurückkehren dürfen, aber mit der Garantie für ihre Pläne jetzt belächelt zu werden. Was verlieren sie denn auch? Ein bisschen Geld. Gewinnen im Gegenzug aber die Chance auf ein zweites Leben. Auch eine Form des Glaubens, glaubt der eine an den Einzug in den Himmel, der andere fesselt sich verzweifelt an den Traum von 72 Jungfrauen und dieser eine glaubt eben an die Technologie. Legt sein finales Schicksal in die Hände der technologischen Zukunft, unglaubliches Vertrauen, sind wir doch jetzt schon besorgt um die Folgen der raschen, technologischen Entwicklung. Genforschung? Bloß nicht! Und bald sollen auch noch die Toten wieder leben.
Wie sieht überhaupt eine Gesellschaft aus, die nicht altert. Ich denke zunächst daran, immer arbeiten zu müssen. Aber wohl eher ein kleineres Problem, die gewaltige Produktivität einer solchen Gesellschaft könnte durchaus viele Urlaubstage verkraften. Es stirbt jedoch auch niemand. Wachsen Kinder dann noch normal auf? Vermutlich und sobald sie volljährig sind, machen sie erstmal Pause mit dem Altern. Und dann bekommen ihre Eltern nochmal Kinder, weils ja so schön war. Und sie vielleicht auch... Und dann entsteht doch eine sehr interessante Situation: Der Genpool erschöpft sich. Aber was beschäftigen uns Gene, längst gelöst. Dennoch sind die Familienstrukturen seltsam. Ich kann mir so eine Familie gar nicht vorstellen. Die Großeltern sind so alt wie ihre Enkel, dessen Enkel ebenfalls. Zu Weihnachten kommt der halbe Bezirk zu Besuch, die andere Hälfte ist bei Müllers eingeladen. Vermutlich zerfallen die Familien, vielleicht formen sich eher freundschaftliche Ersatzfamilien.
Aber zurück zum Jetzt: Wer sich einfriert, vertraut auch auf die Betreiber. Reichen 22000 Euro (so der bei Maischenberger genannte Preis einer Tiefkühllagerung des Körpers) überhaupt aus? Falls das Unternehmen pleite geht, wie sieht die Welt dann aus? Fördert man so eine Firma womöglich staatlich? Immerhin tötet man dann Menschen, die nur temporär für ihren Glauben tot sind, endgültig. Aber so eine Sicht in die Zukunft geht mir nun wirklich zu weit, auch völlig unwichtig, der Eingefrorene hat seine Entscheidung längst getroffen und wird, falls es daneben geht, sowieso nichts davon merken. Und wenn er dann aufwacht, es ihm nicht gefällt, kann er sich ja nochmal für die nächsten hundert Jahre zur Ruhe setzen. Oder immer noch den Weg zur Religion finden.
Übrigens werde ich demnächst auch eine Bank eröffnen, dort können Leute, die sich einfrieren lassen, Geld anlegen mit einem Zinssatz von 3% p.a., aber an dieses Geld kommen sie erst nachdem sie mindestens einmal gestorben sind. Nicht, dass ich zu Lebzeiten tatsächlich noch was zahlen müsste. Und wer weiß, vielleicht überlebt die Bank ja die nächsten Jahrhunderte und der Anleger wird Milliardär.
Es bleibt nur zu hoffen, dass man nicht schon in den nächsten 50 Jahren die nötigen Technologien ausgereift hat, dann wirds nämlich teuer.
Aber natürlich sind Leute, die sich einfrieren lassen, schlau genug, um dem Finanzwesen zu misstrauen. Eine Zukunftsprognose möchte ich aber noch machen: Auch Geld wird noch in der Zukunft wichtig sein. Und was verliert man schon? Es reichen schon 3000 Euro, um nach 200 Jahren Millionär zu sein. Natürlich nicht inflationsbereinigt, aber das steht sowieso kleingedruckt dabei.
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